Aktuelles im Februar 2026

Neue Themenhefte

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BMZ-Neuerwerbungen 2. & 3. Quartal 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

wir freuen uns, Ihnen 535 Neuerwerbungen (Bücher, Hefte, Noten, audiovisuelle und Online-Medien) aus dem 2. & 3. Quartal 2025 präsentieren zu dürfen. Es werden auch die Inhaltsbeschreibungen, die vergebenen Schlagworte sowie Internet-Links zu den Inhaltsverzeichnissen, Volltexten oder Filmdateien der jeweiligen Titel mit abgedruckt. Bitte beachten Sie, dass unmittelbar hinter den Verfasser-Namen die Geburtsdaten der Autoren erscheinen. Diese sind nicht mit den Erscheinungsjahren der Bücher zu verwechseln. Letztere werden im Text zwischen Verlagsangabe und Seitenzahl angezeigt. Viel Freude beim Stöbern wünscht Ihre Bibliotheks- und Medienzentrale. 

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Buch- und Film-Neuerwerbungen im Februar - einzeln vorgestellt

Peter Seewald:  
Die Entdeckung der Ewigkeit - vom Leben auf Erden und dem Himmel darüber            
Freiburg : Herder 2025, 239 Seiten 
ISBN 978-3-451-60148-4    

Die maximale Tragödie - so sehen viele Menschen den Tod. Peter Seewald ist überzeugt: Der Verlust des Jenseitsglaubens hat unsere Gesellschaft in eine existenzielle Leere gestürzt. Viele leben, als ob das Leben auf dieser Erde alles wäre. Doch was, wenn das Beste erst noch kommt? Lebensklug und mit Humor begibt sich Seewald auf eine Spurensuche zu dem größten Trip unseres Lebens. Er hinterfragt den Traum von Longevity und ewiger Jugend und prangert eine Anti-Aging-Kultur an, die das Alter zur Krankheit erklärt. Zugleich ergründet er, warum es klug ist, das Leben vom Ende her zu denken. Wenn der Himmel keine Utopie ist, verändert diese Hoffnung alles. Dann sind wir wertvoll und bleiben es. Ein aufrüttelndes Plädoyer für einen radikalen Perspektivwechsel.

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Gott behüte - Kurzspielfilm
Alexandra Bégin, Katholisches Filmwerk, Kurzspielfilm, Kanada 2024  
DVD-Video & Online-Video (16 Minuten)  

Die 12-jährige Bethany lebt mit ihrem Vater und ihrer Hündin Joan zusammen. Ihre Mutter ist bereits gestorben. Bethany und ihre Mutter sind als gläubige Christen regelmäßig in die Kirche gegangen und haben gebetet. Der Vater bezeichnet sich eher als "kirchenfern". Bethany besucht nach dem Tod ihrer Mutter auch weiterhin die Jugendgruppe der Gemeinde und den Gottesdienst. Das Mädchen glaubt an ein Wiedersehen mit ihrer Mutter im Himmel, dabei ist es ihr ganz wichtig, dass die Familie im Himmel wieder vereint ist. Zur Familie gehört für sie auch die Hündin Joan. Das Mädchen überlegt nun angesichts einer anstehenden OP der Hündin, ob Joan Im Falle ihres Todes in den Himmel kommen wird. Da Bethany Joan mit in die Kirche nehmen möchte, u.a. damit die Hündin die Kommunion empfangen kann, gerät Bethany in eine Auseinandersetzung mit der Pastorin. Haben Tiere eine Seele? Liebt Gott nicht alle Geschöpfe gleich? Der Film endet damit, dass das Mädchen ihren Vater davon überzeugt, an Joan eine Nottaufe durchzuführen. Während der Zeremonie fühlt Bethany aber, dass die Taufe scheinbar nicht "wirkt". Der Film endet mit einem gemeinsamen Gebet von Vater und Tochter, welches durch einen hellen Lichtschein begleitet wird. Ob nun die Taufe sozusagen besiegelt ist oder das Mädchen Trost findet im gemeinsamen Gebet mit ihrem eher religionsfernen Vater bleibt offen.

Mit Verleih- und Vorführrechten! 

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Karin Finsterbusch (Hg.): 
Update-Exegese 2.3 - Grundfragen gegenwärtiger biblischer Frauen- und Geschlechterforschung         
Leipzig : Evangelische Verlagsanstalt 2025, 344 Seiten
ISBN 978-3-374-07899-8 

Für viele Pfarrerinnen und Pfarrer ist es schwierig, nach dem Studium theologisch "am Ball zu bleiben". Viele Studierende der Theologie und Religionspädagogik können zwar Einzelwissen repetieren, doch die großen Linien zu ziehen fällt ihnen schwer. Und viele Gemeindemitglieder sind an der Bibelwissenschaft interessiert, kapitulieren aber vor der Fachliteratur. Ihnen allen soll 'Update' dabei helfen, auf verständliche Weise in knappen Artikeln einen Zugang zur gegenwärtigen exegetischen Diskussion zu bekommen oder sich einen solchen zu erhalten.

Der dritte Band dieser Reihe widmet sich Ergebnissen der Frauen- und Genderforschung. Hier hat es in den letzten Jahrzehnten eine erhebliche Dynamik des "Updatens" gegeben, durch die viele Texte in einem neuen Licht erscheinen und viele Lesegewohnheiten revidiert werden mussten. Die einzelnen Artikel behandeln z.B. Vorstellungen von Weiblichkeit und Männlichkeit, Lebensbedingungen von Frauen in den verschiedenen Epochen und wichtige Frauengestalten.

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Virginia Bergholz & Daniel Nachtsheim: 
Meine Rechte, deine Rechte - Materialien über demokratisches Zusammenleben      
Berlin : Cornelsen 2025, 65 Seiten             
ISBN 978-3-589-16903-0

Diese kompetenz- und handlungsorientierten Kopiervorlagen richten sich an Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10. In ihnen sind abstraktere oder allgemeinere Fragestellungen anhand von konkreten Begebenheiten exemplarisch und mit engem Bezug zur Lebenswelt der Schüler/-innen aufbereitet. Dabei stehen gesellschaftlich und politisch relevante Aspekte im Fokus. Inhaltlicher Schwerpunkt: Behandlung der Grundlagen eines gelungenen sozialen und politischen Miteinanders / Vermittlung grundlegender Begriffe wie Recht, Pflicht, Staat oder Rechtsstaatlichkeit anhand gültiger Regelungen, Gesetze und Verfassungen / Auseinandersetzung mit ausgewählten Menschen- und Kinderrechten anhand von Beispielen. 

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Irene Leicht:   
Beten mit dem leeren Stuhl - eine Anleitung               
München : Claudius 2025, 192 Seiten 
ISBN 978-3-532-62912-3      

Beten mit dem leeren Stuhl? Für alle, die ihr Beten vertiefen oder es wieder neu lernen wollen, stellt Irene Leicht eine unkonventionelle Gebetspraxis vor. Sie greift dazu auf eine bewährte Methode aus der Gestalttherapie zurück: Dort repräsentiert der leere Stuhl abwesende Personen, mit denen man sprechen, sich austauschen oder einen Konflikt austragen will. Auf diese Weise auch mit Gott in Kontakt zu treten, eröffnet heilsame Erfahrungen. Das Buch bietet eine theoretische Fundierung und zugleich konkrete Übungsvorschläge, wie sich Betende dem Göttlichen im Gespräch zuwenden und dennoch das Geheimnisvolle des göttlichen Gegenübers wahren können.

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Ernst Engelke u.a.: 
Sterben ungeschminkt - ein Gespräch ohne Tabus über Abschied, Tod und Trauer              
Freiburg : Herder, 2. Auflage 2025, 175 Seiten
ISBN 978-3-451-02428-3

Sterben und Trauern gehören zum Leben dazu. Doch wer ist schon bereit, sich persönlich damit zu befassen? In einem Generationengespräch haben die Journalistin Lea Reinhard (34), der Journalist Michael Reinhard (65) sowie der Mitbegründer der Hospiz- und Palliativbewegung Professor Ernst Engelke (82) dies in aller Offenheit getan. Zur Sprache kommen: der Alltag von Sterbenskranken, ihr Erleben und Verhalten; die Kommunikation mit Sterbenskranken; die Belastungen der Angehörigen sowie ihre oft widersprüchlichen Gefühle; Wege, mit Verlust und Trauer umzugehen. Auch die gesellschaftlichen Dimensionen und die brisante Frage des assistierten Suizids werden nicht ausgespart. Das Buch lädt dazu ein, sich den Themen Sterben und Trauern aufrichtig zu nähern und sich darin gegenseitig zu stützen.

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Julia Asbrand u.a.: 
Schule in gesellschaftlichen Krisenzeiten - Resilienz und Partizipation von Kindern und Jugendlichen fördern
    
Stuttgart : Kohlhammer 2026, 225 Seiten
ISBN 978-3-17-045325-8   

Klimawandel, Kriege, Demokratiekrise und Ungleichheit belasten Kinder und Jugendliche. Schule als wichtiger Lern- und Lebensort kann und soll sie schützen, bestärken und unterstützen - doch wie, wenn auch Erwachsene belastet sind und ihnen die Lösungen ausgehen? Wie kann Schule trotz wachsender Herausforderungen ein gesunder Entwicklungskontext und wirksamer Lernort der Demokratie sein? Dieses Buch bietet keine einfachen Antworten, sondern regt zur Reflexion an: Was können Lehrkräfte tun? Wie bleibt die psychische Gesundheit stabil? Welche Rolle spielen Partizipation und Wirksamkeitserfahrungen im Schulalltag? Interdisziplinäre Impulse zeigen Wege auf für ein zeitgemäßes Bildungsverständnis.

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Tanya Raab:   
Shalom zusammen! - Warum wir falsche Vorstellungen von jüdischem Leben haben und das gemeinsam ändern sollten

München : Knaur 2025, 233 Seiten 
ISBN 978-3-426-28464-3 

Jüdisches Leben abseits von Klischees: Aktivistin Tanya Raab räumt mit Vorurteilen auf. "Du siehst ja gar nicht jüdisch aus" ist ein Satz, den Tanya beim Dating schon oft gehört hat. Seitdem sie auf dem Pausenhof mitbekam, wie ein Mitschüler den anderen mit "Du Jude" beschimpfte, beschäftigen sie viele Fragen: Was bedeutet es, jüdisch auszusehen? Gibt es so etwas überhaupt? Muss ich mich für mein Jüdischsein schämen oder darf ich stolz darauf sein?

Geboren in der Ukraine, zog Tanya Raab mit 3 Jahren als jüdischer Kontingentflüchtling nach Deutschland. Ihre Mutter ist jüdisch, ihr Vater nicht. Über die Jahre wird ihr immer wieder geraten, diesen Teil von ihr zu verschweigen, um sich selbst zu schützen. Doch eines Tages beschließt sie, sich nicht länger zu verstecken. Ob mit Davidstern-Kette im Fitnessstudio oder Regenbogen-Kippah beim Einkaufen - die queere und feministische Aktivistin zeigt, dass jüdisches Leben anders gelebt werden kann, als man es erwartet. Selbstbewusst erzählt sie von ihrem Alltag zwischen Tradition und Moderne sowie tagtäglichen Erfahrungen mit Antisemitismus, klärt auf über weit verbreitete Stereotype und rechnet mit der deutschen Erinnerungskultur ab. Mit Scharfsinn und Witz gibt Tanya Raab Impulse für eine Zukunft, in der Jüdinnen und Juden ein Leben ohne Angst und Vorurteile in Deutschland führen können.

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On my mind - Kurzspielfilm
Martin Strange-Hansen, Katholisches Filmwerk, Kurzspielfilm, Dänemark 2021  
DVD-Video & Online-Video (18 Minuten)  

Gegen den Willen des Barbesitzers möchte Henrik, der einzige Gast in einer Karaoke-Bar, unbedingt ein bestimmtes Lied für seine Frau singen und für sie aufnehmen. Dies gelingt erst durch seine Hartnäckigkeit und den vehementen Einsatz der Barfrau. Dem Zuschauer erschließt sich erst allmählich eine Geschichte vom Abschiednehmen, von Liebe, Reue, Hoffnung und dem Grenzbereich zwischen Leben und Tod.

Mit Verleih- und Vorführrechten! 

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Brigitte Fenner: 
"Versuchen, irgendwie ein Mensch zu sein" - Hannah Arendt und Ruth Cohn - eine Begegnung
    
Ostfildern : Patmos Verlag 2025, 255 Seiten 
ISBN 978-3-8436-1569-3  

Hannah Arendt und Ruth C. Cohn sind sich nie begegnet. Dabei hätte es so leicht geschehen können. Es ist, als hätten sie sich stets gerade so verpasst, als wären sie unbemerkt aneinander vorbeigelaufen - in den Gassen Heidelbergs, in den Straßen Berlins, in den Cafés von Lissabon, wo Emigrant:innen 1941 verzweifelt auf ihre Visa warteten. Oder dann in New York, wo die beiden Frauen nur wenige Straßen voneinander entfernt wohnten und arbeiteten. Dieser Roman schafft eine fiktive Begegnung und setzt die Lebensgeschichten und Gedanken der großen Philosophin und der bedeutenden Therapeutin zueinander in Beziehung. Die Figur der angehenden Pfarrerin Friderieke holt das geistige Erbe der beiden Frauen in unsere Zeit hinein. "Versuchen, einfach nur ein Mensch zu sein?" Das ist Frideriekes Lebensthema und die gemeinsame Herausforderung für unsere Gegenwart.

Bernd Schröder (Hg.): 
Bildungsreligion Christentum - biblisch-theologische und konfessionsspezifische Perspektiven
   
Bielefeld : Transcript 2025, 254 Seiten  
ISBN 978-3-8376-7579-5 

Lehren und Lernen haben in der Geschichte des Christentums je nach Kontext unterschiedliches Gewicht und unterschiedliche Gestalt gewonnen. Wo - wie in Deutschland - dieses Gewicht groß und diese Gestalt auch öffentlich sichtbar wurde, hat sich die Rede vom "Christentum als Bildungsreligion" etabliert. Die Beiträger*innen loten die Reichweite des Begriffs aus, indem sie eine Vielfalt konfessioneller Stimmen aus der deutschsprachigen Ökumene zu Gehör bringen. Dabei folgen sie der gemeinsamen Leitfrage, welchen Stellenwert Lehren und Lernen bzw. Erziehung und Bildung in der jeweiligen Konfession bzw. Konfessionskultur einnehmen und welche Praktiken und Begriffe dabei eine zentrale Rolle spielen.

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Marina Kiroudi (Hg.):
Über Jesus Christus sprechen im Religionsunterricht heute - theologische Grundlagen, ökumenische Orientierungen, didaktische Perspektiven
            
Ostfildern : Matthias Grünewald Verlag 2025, 318 Seiten
ISBN 978-3-7867-3401-7 

Wie kann heute im Religionsunterricht über Jesus Christus gesprochen werden? Anlässlich des Gedenkens an das Konzil von Nizäa (325) stellt der Band Reflexionen zu Jesus Christus im Religionsunterricht aus unterschiedlichen theologischen Disziplinen und konfessionellen Traditionen bereit: Welche Herausforderungen stellen sich im ökumenischen Gespräch und im gesellschaftspolitischen Kontext? Welche biblischen, historischen und systematisch-theologischen Grundlagen gilt es zu bedenken? Welche Anliegen bringen Judentum und Islam in das Gespräch über Jesus Christus ein?Das Buch gibt Antworten auf diese Fragen. Es leistet mit seiner Orientierung am gemeinsamen Bekenntnis zu Jesus Christus einen wichtigen Beitrag zum ökumenisch-kooperativen Religionsunterricht.

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